k412-Speichernde_Elemente_D-FF_weitere_Bausteine
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Kapitel 4 – Sequentielle Logik
- Speichernde Elemente
1.1 Schaltpläne, RS-Flip Flop
1.2 D-Flipflops, weitere Bausteine - Sequentielle Schaltkreise
- Entwurf sequentieller Schaltkreise
- SRAM
- Anwendung: Datenpfade von ReTI
- Anwendung: Kontrolllogik von ReTI
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Prof. Dr. Armin Biere
Institut für Informatik
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Schaltsymbol eines RS-FF
┌─────────┐
/S ──→│ RS-FF │──→ Q
/R ──→│ │──→ /Q
└─────────┘
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Nachteil von RS-FF
Beim Speichern eines Wertes 0 oder 1 muss man den Wert kennen:
Aktiviere Aktiviere
Ziel: Speichern unbekannter Werte.
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D-Latch (1/2)
| 0 | 0 | 0 | 1 |
| 0 | 1 | 0 | 1 |
| 1 | 0 | 1 | 0 |
| 1 | 1 | 0 | 1 |
inaktiv
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D-Latch (2/2)
| 0 | 0 | 1 | 1 | ||
| 0 | 1 | 1 | 1 | ||
| 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 |
Symbol:
┌───────┐
D ──→│ D-Latch │──→ Q
W ──→│ │──→ /Q
└───────┘
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Ansteuerung: Schreibimpuls
- Die Daten müssen für eine gewisse Zeit
, genannt Setup-Zeit, an stabil anliegen. - Dann geht
von 0 auf 1, bleibt für eine Zeit , genannt Pulsweite, auf 1 und geht auf 0 zurück. - Anschließend müssen die Daten für eine Zeit
, genannt Hold-Zeit, an stabil gehalten werden.
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Timing-Diagramm
┌── y ──┐
W ───┘ └────
← tSDW →← tHDW →
D ══════════════════
┌───┐
Q ───┘ └──────────
Wie lange müssen die einzelnen Signale aktiv sein, damit der Schreibvorgang reibungslos abläuft?
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Taktflankengesteuertes D-Flipflop (1/2)
Taktflankengesteuerte Flipflops wie das D-Flipflop übernehmen Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt (kein transparenter Modus!), nämlich bei der steigenden Flanke des Clocksignals.
Wahrheitstabelle D-FF:
| ck | |||
|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 1 | |
| 1 | 1 | 0 | |
| X | 0 | ||
| X | 1 |
Schaltsymbol:
┌──────┐
D ──→│ D-FF │──→ Q
ck ──→│ │──→ /Q
└──────┘
Vorteil: Daten müssen lediglich bei der steigenden Taktflanke stabil sein (zzgl. Setup- und Holdzeit).
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Taktflankengesteuertes D-Flipflop (2/2)
Realisierung: Wesentlich komplexer als bei taktzustandsgesteuerten D-Latches.
Analyse des Schaltplanes (und entsprechende Timing-Analyse) wesentlich komplizierter.
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D-FF: Realisierung mit RS-Flipflops
- RS-FF₁: Wichtig, um zu gewährleisten, dass während
die Daten vom Zeitpunkt der letzten steigenden Taktflanke gespeichert bleiben. - RS-FF₂: Aufnahme der Eingangsdaten bei
- Ausgangs-FF
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Einfache Bausteine mit Flipflops
- Register
- Schieberegister
- Zähler
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n-Bit Register
D₀ ──→[D-FF]──→ Q₀
D₁ ──→[D-FF]──→ Q₁
⋮ ⋮
Dₙ₋₁ ──→[D-FF]──→ Qₙ₋₁
← ck →
Entsprechend: n-Bit Latch =
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Schieberegister
D₀ ──→[D-FF]──→ Q₀ ──→[D-FF]──→ Q₁ ──→[D-FF]──→ Q₂ ──→[D-FF]──→ Q₃
ck ck ck ck
In jedem Takt (bei jeder steigenden Flanke von ck) werden die Werte im Register um eine Position nach rechts verschoben.
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Zähler
Ein
- Dateneingänge
- Datenausgänge
- Dateneingang
für Eingangsübertrag - Datenausgang
für Ausgangsübertrag - Eingänge für Kontrollsignale:
(Clear) (Load)- ck (Clock)
┌─────────┐
/C ──→│ │──→ Cₒᵤₜ
ck ──→│ n-CNT │
X ──→│ │──→ Y
/L ──→│ │
└─────────┘
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Aufbau eines Zählers
┌─────────┐ ┌───────┐
/C ──→│ │──→│ │──→ Y
ck ──→│ n-INC │ │ n-Reg │
Cin ──→│ │──→│ │──→ Cₒᵤₜ
/L ──→│ │ │ │
X ──→│ │ │ │
└─────────┘ └───────┘
ck ─────────→
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n-Bit Zähler: Funktionalität
Ein Zähler speichert ein
Bei jeder steigenden Flanke von ck wird ein neuer Zählerstand















